Stadtgespräch

Herzlichen Glückwunsch zum 4000. Baby!

PR · 28.11.2019

„In den 24 Jahren seit Gründung unserer Praxis sind so viele Geburtsgeschichten lebendig, die ganze Bücher füllen würden ... Besonders berührend ist für uns, wenn Kinder, die in unserem Geburtshaus geboren wurden, selbst Eltern werden und sich für die Geburt ihres Kindes wieder „ihren“ Geburtsort aussuchen“, erzählt Esther Göbel. Kind+Kegel hat die Hebamme und fachliche Leiterin der Hebammenpraxis in Bühlau einige wichtige Fragen beantwortet.

Warum entscheiden sich Frauen für eine Entbindung im Geburtshaus?
Die Geburt in einem Geburtshaus ist eine Alternative zur Klinikgeburt und zur Hausgeburt. Frauen mit einer komplikationslosen Schwangerschaft, in Erwartung auf eine ebenfalls unkomplizierte Geburt können so im individuellen, familiären und privaten Ambiente eines Geburtshauses ihr Kind zur Welt bringen. Dabei werden sie von ihrer vertrauten Hebamme, die sie bereits in der Schwangerschaft gut kennengelernt haben, unterstützt. Hier können Frauen ungestört loslassen und sich für die Geburt öffnen.

Wie läuft eine Geburt bei Ihnen ab?
Im Rahmen der Schwangerenbetreuung und Geburtsvorbereitungskurse entwickelt die Frau Wissen und Kompetenz, eine Wahrnehmung des eigenen Befindens und der Bedürfnisse im Hinblick auf die Geburt. Sie wählt sich „ihre“ Hebammen aus, die sich für ihre Geburt bereithalten. Wenn es „soweit ist“ treffen sich die Mutter, fast immer auch der Vater und die Hebamme im Geburtshaus. Die Hebamme begleitet das Paar über den gesamten Geburtsverlauf, in der letzten Phase kommt unterstützend eine zweite Hebamme hinzu. Prinzipiell wollen wir jeden Eingriff in den naturgegebenen Geburtsverlauf vermeiden. Frühestens zwei bis drei Stunden nach der Geburt wird die Familie nach Hause, in ihr „Wochenbett“ entlassen. Die häusliche Betreuung erfolgt nach Möglichkeit von einer der Hebammen, die zur Geburt anwesend waren.

Und wenn es doch zu Komplikationen kommt?
Wir trainieren das Management von Notfallsituationen und kooperieren mit den umliegenden Dresdner Kliniken. In ca. 10 % der in unserem Geburtshaus begonnenen Geburten greifen wir darauf zurück. In vielen Fällen genügt es, diese Frauen in der Klinik mit einem Wehen- oder Schmerzmittel zu unterstützen, damit das Kind spontan geboren werden kann. Seltener verlegen wir die Frauen aufgrund eines kindlichen oder mütterlichen Notzustandes, der einen Kaiserschnitt erforderlich macht.

Wie kann man Sie kennenlernen?
Wir laden zu monatlich stattfindenden Vorstellungsabenden ein. Alle unsere Hebammen und auch der Mitbegründer unserer Praxis Prof. Dr. Sven Hildebrandt stehen für Gespräche zur Verfügung. Auch unsere Geburtsvorbereitungskurse bieten eine Orientierung zur Wahl des Geburtsortes. Hebammentermine zur Schwangerschaftsbegleitung bitte an unserer Praxis-Rezeption vereinbaren!

www.praxis-buehlau.de

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