Zeckenalarm! Gut geschützt ins Grüne

Holger Krisp, CC BY 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/3.0>, via Wikimedia Commons

Holger Krisp, CC BY 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by/3.0>, via Wikimedia Commons

Zecken können Krankheitserreger wie Borrelien und FSME-Viren übertragen. Sie kommen in Sachsen praktisch ganzjährig vor und sitzen auf Grashalmen, im Gebüsch oder auf Totholz und lauern ihrem Wirt auf. Die häufigste Zeckenart in Sachsen ist der Gemeine Holzbock. Auch die Auwaldzecke hat sich hier in den vergangenen Jahrzehnten stark ausgebreitet. Mit Ausnahme des Stadt- und Landkreises Leipzig wird inzwischen ganz Sachsen vom Robert Koch-Institut als FSME-Risikogebiet eingestuft.

Schützen Sie sich und Ihre Familie vor Zeckenstichen und durch sie übertragenen Krankheitserregern

Verwenden Sie Zeckenschutzmittel auf Haut und Kleidung.

  • Tragen Sie in der Natur festes Schuhwerk und möglichst helle, lange Kleidung. Stecken Sie dabei die Hosenbeine in die Socken.
  • Suchen Sie sich und Ihre Kinder nach jedem Aufenthalt im Freien gründlich ab. Besonders häufig stechen Zecken an geschützten Stellen wie am Haaransatz, Bauchnabel, in den Achselhöhlen, Ellenbeugen, Kniekehlen oder dem Genitalbereich.
  • Entfernen Sie die Zecke schnellstmöglich. Eine Infektion mit Borrelien kann so verhindert werden, da diese erst nach einigen Stunden übertragen werden.
  • Lassen Sie sich gegen FSME impfen! Fast ganz Sachsen gilt inzwischen als FSME-Risikogebiet.

 

Bilder 1-3: Schutz Kinder - generiert durch Higgsfield; FSME-Risikogebiete in Deutschland (© Robert Koch-Institut, 2026); LUA

 

Zecken richtig entfernen

Sollten Sie eine Zecke am Körper entdecken, entfernen Sie diese möglichst schnell. Zur Zeckenentfernung stehen unterschiedliche Hilfsmittel wie Pinzetten, Zeckenzangen oder Zeckenkarten zur Verfügung.

  • Fassen Sie die Zecke möglichst hautnah am Kopf und ziehen Sie diese langsam gerade heraus. Achten Sie darauf, den Körper der Zecke dabei nicht zu quetschen, da sonst die Übertragung möglicher Infektionserreger begünstigt wird.
  • Verzichten Sie darauf die Zecke zuvor mit Öl, Klebstoff oder sonstigen Substanzen zu behandeln. Solche Manipulationen können die Übertragung von Krankheitserregern fördern.
  • Desinfizieren Sie anschließend die Einstichstelle gründlich.
  • Töten Sie die Zecke nach der Entfernung sicher ab, ohne dass Sie mit den Körperflüssigkeiten der Zecke in Kontakt kommen.
  • Sollte innerhalb der ersten Wochen eine kreisförmige, sich ausbreitende Rötung (Wanderröte) auftreten, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

 

Bild: Zeckenentfernung - generiert durch Higgsfield,

 

 

Mehr Infos zu Zeckenarten in Sachsen, Zeckenübertragenen Krankheitserregern und kostenlose Flyer finden Sie auf der Internetseite der LUA Sachsen:

www.lua.sachsen.de/zecken

PR Redaktion Kind+Kegel · 12.06.2026


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