Ratgeber

Der Anfang zählt

PR · 20.09.2022

Als zertifizierte „Babyfreundliche Geburtsklinik“ fördert das Dresdner Krankenhaus St. Joseph-Stift die Eltern-Kind-Bindung und das Stillen. Zum Gesamtpaket gehört noch einiges mehr.

Seit 2011 darf sich das St. Joseph-Stift mit dem Gütesiegel der WHO/UNICEF schmücken – als eine von nur fünf Einrichtungen in ganz Sachsen.

Kliniken mit diesem Prädikat verwirklichen eine zeitgemäße Form der geburtshilflichen Betreuung. Die körperlichen und seelischen Bedürfnisse des Neugeborenen und die enge Bindung zwischen Eltern und Kind – das sogenannte Bonding – stehen im Mittelpunkt. „Darüber hinaus ist uns eine individuelle, familienorientierte Betreuung wichtig. Werdende Eltern sollen die Geburt bewusst, selbstbestimmt und so natürlich wie möglich erleben dürfen“, erklärt Hebamme Elisabeth Bormann.

Viele werdende Eltern überzeugt dieser Ansatz. Ein Blick auf die Geburtsstatistik des christlichen Krankenhauses zeigt ein konstant hohes Niveau: Etwa 1.600 Neugeborene erblicken hier Jahr für Jahr das Licht der Welt. Etwa 10 Prozent aller Babys werden im St. Joseph-Stift übrigens im Wasser geboren – ein vergleichsweise hoher Anteil. Um Mutter und Kind beim Stillen optimal zu unterstützen, hat das St. Joseph- Stift auf Grundlage der Vorgaben von WHO und UNICEF eigene Richtlinien formuliert und seine Angebote entsprechend ausgerichtet. „Zu unserem Team gehören extra ausgebildete Stillberaterinnen, die Stillhilfe anbieten, verschiedene Stillpositionen zeigen und im Umgang mit dem Neugeborenen beraten“, so Hebamme Elisabeth Bormann. Für die Zeit nach der Geburt gibt es eine Stillambulanz und auch eine Stillgruppe.



Viele Eltern beschäftigt das Thema Beckenendlage: Was, wenn das Baby zum Geburtstermin falsch liegt? Das St. Joseph-Stift bietet hier eine Alternative zum Kaiserschnitt an, die sanfte Wendung. „Ein Wendungsversuch durch einen erfahrenen Geburtshelfer kann sich in vielen Fällen lohnen. Die Erfolgswahrscheinlichkeit liegt bei 50 bis 70 Prozent; die Komplikationsrate hingegen unter einem Prozent. Wir bieten deshalb jeder Frau eine äußere Wendung an, solange nicht absolute Kontra-Indikationen dagegensprechen. Wenn dadurch eine natürliche Geburt möglich wird, haben wir unsere Arbeit gut gemacht,“ erläutert die geburtshilfliche Oberärztin Dr. med. Silke Tacke.

ELTERNINFORMATIONSABENDE
jeden 1. und 3. Dienstag im Monat
19 – 20:30 Uhr
Tagungszentrum
EINGANG 2 | CLARA-WOLFF-HAUS, 3. Etage
Canalettostraße 13, 01307 Dresden

ANMELDUNG ZUR GEBURT
Tel. 0351 4440-2250
www.josephstift-dresden.de/geburtshilfe

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