Sommerfest der Jugendkunstschule Dresden

alle Bilder: Sachsen Fernsehen

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Malen, bauen, gestalten, Theater spielen: Beim Sommerfest der Jugendkunstschule Dresden wurde sichtbar, wie vielfältig kulturelle Bildung sein kann. Kinder und Jugendliche konnten Kurse kennenlernen, selbst kreativ werden und zeigen, welche Ideen im Laufe des Kursjahres entstanden sind.

Ein Sommerfest voller kreativer Ideen

Kulturelle Bildung spielt für Kinder und Jugendliche eine wichtige Rolle. Sie kann helfen, eigene Interessen zu entdecken, Selbstvertrauen zu entwickeln und neue Ausdrucksformen zu finden. Genau darum ging es beim Sommerfest der Jugendkunstschule Dresden am 21. Juni.

Die Einrichtung des Kulturamtes Dresden lädt Kinder und Jugendliche außerhalb des regulären Schulalltags dazu ein, künstlerisch aktiv zu werden. Leiterin Valentina Marchenaro beschreibt die Jugendkunstschule als Ort, an dem junge Menschen ihre Persönlichkeit durch Kunst entwickeln können.

Kunst, Handwerk und Theater zum Ausprobieren

Im Mittelpunkt stehen Kurse im außerschulischen Bereich. Kinder und Jugendliche können dort in kleinen Gruppen verschiedene kreative Felder kennenlernen. Dazu gehören unter anderem Kunsthandwerk, Keramik, bildende Kunst, darstellende Kunst und Theater.

Für viele Kinder geht es vor allem darum, Dinge auszuprobieren. Manche haben dabei längst ihren Lieblingskurs gefunden. Im Beitrag erzählt ein Kind zum Beispiel von der „Waldwerkung“. Dort geht es zunächst in den Wald, anschließend wird in der Werkstatt gebaut.

Die Jugendkunstschule unterscheidet sich damit bewusst vom normalen Schulalltag. Statt fester Unterrichtsstrukturen steht das eigene Tun im Vordergrund. Kinder können malen, bauen, spielen, gestalten und dabei herausfinden, was ihnen liegt.

 

 

Mitmachen ohne Vorerfahrung

Das Sommerfest findet jährlich kurz vor Ende des Kursjahres statt und ist für Besucher kostenfrei. Es soll zeigen, wie vielfältig die Arbeit der Jugendkunstschule ist. Neben Aufführungen gab es verschiedene Mitmachaktionen, bei denen Kinder selbst aktiv werden konnten.

An den Stationen entstanden kleine Kunstexperimente. Vorerfahrung war dafür nicht nötig. Entscheidend waren Neugier und Lust am Ausprobieren. Ein Kind berichtete etwa davon, mit Strohhalmen Farbe gepustet und anschließend Papier auf die entstandenen Farbblasen gelegt zu haben.

Für Familien bot das Fest damit die Möglichkeit, Einblicke in die Kurse zu bekommen und gleichzeitig selbst kreativ zu werden. Auch Ergebnisse aus dem Kursjahr wurden sichtbar.

Warum solche Orte wichtig bleiben

Am Ende zeigte sich die Veranstalterin zufrieden mit dem Tag. Eltern, Großeltern und Familien seien oft beeindruckt davon, was Kinder und Jugendliche in der Jugendkunstschule schaffen.

Gerade in Zeiten knapper Kassen machte Valentina Marchenaro deutlich, dass die Arbeit der Einrichtung eine wichtige Aufgabe für Kinder und Jugendliche in der Stadt habe. Das Sommerfest war damit mehr als ein Nachmittag mit Bastelstationen und Aufführungen. Es zeigte, wie viel Raum Kinder brauchen, um sich auszuprobieren, und wie wichtig Orte bleiben, an denen genau das möglich ist.

 

Redaktion Kind+Kegel · 23.06.2026


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