Schulanfang zwischen Zuckertüte und Achterbahn

alle Bilder: Sachsen Fernsehen

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Mehr lernen, weniger spielen und plötzlich zu den Schulkindern gehören: Die Einschulung verändert für ABC-Schützen einiges. Beim Zuckertütenfest im BELANTIS bei Leipzig haben Kinder erzählt, worauf sie sich in der Schule freuen und was sie aus dem Kindergarten vermissen werden.

Kindergarten oder Schule?

Für viele Kinder beginnt mit der Einschulung ein völlig neuer Alltag. Klassenzimmer statt Gruppenraum, Stundenplan statt Kindergarten und deutlich weniger Zeit zum Spielen. Wie sich das für die Kinder selbst anfühlt, zeigt ein Besuch beim Zuckertütenfest im Freizeitpark BELANTIS bei Leipzig.

Elea hat auf die Frage, ob sie Kindergarten oder Schule besser findet, zunächst eine klare Antwort: Kindergarten. Der Grund ist für sie vor allem das Spielen. In der Schule gebe es davon weniger und nur kurze Pausen, erzählt die Schulanfängerin.

Ganz ohne vertraute Gesichter startet sie allerdings nicht in den neuen Lebensabschnitt. Zwei Kinder, die sie bereits kennt, kommen mit ihr in die Schule. Das dürfte den Wechsel zumindest etwas vertrauter machen.

Freunde sind wichtiger als Fächer

Ein anderer ABC-Schütze blickt dagegen voller Vorfreude auf die erste Klasse. Besonders wichtig sind für ihn dabei nicht unbedingt Lesen, Schreiben oder Rechnen, sondern die Freunde. Auf die Frage nach seinem Lieblingsfach hat er trotzdem schon eine Antwort: Kunst.

Die Antworten zeigen, wie unterschiedlich Kinder auf den Schulstart blicken. Während die einen vor allem das Spielen aus dem Kindergarten vermissen, freuen sich andere auf neue Mitschüler und darauf, nun zu den größeren Kindern zu gehören.

 

Schulanfang einmal anders feiern

Bevor der Schulalltag beginnt, stand für die frisch eingeschulten Kinder am Wochenende zunächst das Feiern im Mittelpunkt. Beim Zuckertütenfest im BELANTIS waren die ABC-Schützen die Hauptpersonen.

Kinder, die 2026 eingeschult wurden, konnten nach vorheriger Anmeldung und gemeinsam mit zwei Begleitpersonen ab elf Jahren kostenlos in den Park. Zum Programm gehörten eine spielerische erste Schulstunde auf der Bühne, Rätselstationen, Bastelangebote und Kinderschminken.

Die Zuckertüte darf nicht fehlen

Natürlich gehörte auch das wohl bekannteste Symbol der Einschulung dazu: die Zuckertüte. Für Elea war ihr Inhalt zu diesem Zeitpunkt noch eine Überraschung. Bei den Farben hatte sie dagegen bereits klare Vorstellungen: Lila, Türkis und Blau.

Zwischen Geschenken, Fahrgeschäften und Familienprogramm konnten die Kinder ihren Schulanfang noch einmal fernab des Klassenzimmers feiern. Im Mittelpunkt stand damit zunächst weniger das Lernen als der besondere Übergang in einen neuen Lebensabschnitt.

Jetzt beginnt der neue Alltag

Die Einschulung bedeutet für Kinder deutlich mehr als einen neuen Stundenplan. Neue Mitschüler, neue Lehrer und ein veränderter Tagesablauf müssen sich erst einmal einspielen.

Beim Zuckertütenfest war davon noch wenig zu spüren. Dort bestimmten Achterbahnen, Fahrgeschäfte und gemeinsame Erlebnisse den Tag. Danach beginnt für die ABC-Schützen das, worüber sie zuvor nur erzählen konnten: der ganz normale Schulalltag.

Redaktion Kind+Kegel · 18.08.2026


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