Rollfiebercamp: Ferien auf Rollen

alle Bilder: Sachsen Fernsehen

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Rampen, Sprünge und jede Menge Rollen: Beim Rollfiebercamp konnten Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren in den Sommerferien ihre Fähigkeiten auf Skateboard, Scooter oder BMX verbessern. In der neuen Halle ging es dabei nicht nur um Tricks, sondern auch ums Dranbleiben.

Mehr Platz für Sprünge und neue Tricks

In den Sommerferien wurde die neue Skatehalle zum Trainingsplatz für Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren. Beim Rollfiebercamp des Rollfieber e.V. konnten die Teilnehmer Woche für Woche ihre Fähigkeiten auf Rollen verbessern. Gefahren wurde mit Skateboard, Scooter und BMX.

Für Teilnehmer Emil ist vor allem die Größe der neuen Halle ein Pluspunkt. Sie sei deutlich größer als die bisherige Halle in der Druckbude und biete damit auch mehr Platz für Rampen und Sprünge.

Jeder startet auf seinem eigenen Niveau

Nicht alle Kinder kommen mit den gleichen Erfahrungen in einen Workshop. Deshalb werden neue Tricks Schritt für Schritt geübt. Statt direkt den größten Sprung zu wagen, geht es darum, Bewegungen zunächst sicher aufzubauen.

Trainer Christian Schirmer sieht darin mehr als reine Sporttechnik. Wenn ein Trick beim ersten Versuch nicht gelingt, heißt es erneut ausprobieren. Genau dadurch lernen die Kinder aus seiner Sicht auch, mit Frust umzugehen und an einer Sache dranzubleiben.

 

Trainer helfen beim sicheren Üben

Für die jungen Teilnehmer macht es einen Unterschied, ob sie allein auf einem öffentlichen Skateplatz fahren oder in der Halle mit Trainern üben. Dort können Fragen direkt gestellt und Bewegungsabläufe erklärt werden.

Die Kinder berichten außerdem davon, dass ihnen nach einem Sturz schnell geholfen wird. Die Anleitung durch erfahrene Trainer gibt ihnen die Möglichkeit, neue Tricks gezielter zu üben und Fehler besser zu verstehen.

Lernen ohne Stundenplan

Auch wenn Ferien sind, wird beim Rollfiebercamp einiges gelernt. Leiter Alex Beck beschreibt die Workshops als einen anderen Lernort, an dem Kinder mit Gleichgesinnten zusammenkommen und gemeinsam Fortschritte machen können.

Schon innerhalb einer Woche seien bei den Teilnehmern deutliche Entwicklungen zu erkennen. Das Interesse war groß: Das von den Veranstaltern auch als „cooler Ferienhort“ bezeichnete Camp war über den Sommer fast jede Woche ausgebucht.

Wer bei einem solchen Workshop auf Skateboard, Scooter oder BMX steigt, übt damit also nicht nur den nächsten Trick. Auch Geduld, Ausdauer und der Umgang mit kleinen Rückschlägen gehören dazu.

Redaktion Kind+Kegel · 17.08.2026


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