Maschinen-Minis: Technik zum Mitmachen
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Technik wird zum Ferienerlebnis
Im Industriemuseum Chemnitz können Kinder in der neuen Mitmach-Ausstellung „Maschinen-Minis“ selbst aktiv werden. Statt Maschinen nur anzuschauen, wird gebaut, geschraubt und ausprobiert.
Sechs Mitmachstationen verbinden technische Grundlagen mit kreativem Arbeiten. Nach Angaben der stellvertretenden Museumsleiterin Anett Polig steht dabei das spielerische Lernen mit allen Sinnen im Mittelpunkt.
Sechs Stationen zum Bauen und Tüfteln
Das Angebot reicht von Experimenten mit Hydraulik über Roboter aus Lego bis zum Handwerken mit Pappe. Kinder sollen technische Zusammenhänge nicht nur erklärt bekommen, sondern durch eigenes Ausprobieren nachvollziehen.
Bei einem Hydraulik-Workshop können sie mit Einwegspritzen, kleinen Kanülen und Schlauchsystemen einfache Konstruktionen bauen. So lässt sich direkt beobachten, wie Kraft übertragen und Bewegung erzeugt wird.
Große Fahrzeuge aus vielen Einzelteilen
Ein weiterer Workshop arbeitet mit Infento-Baukästen. Aus mehreren hundert Teilen entstehen Fahrzeuge in der Größe von Rollern oder kleinen Tretfahrzeugen.
Die Kinder bauen und verschrauben die Konstruktionen gemeinsam und können sie anschließend testen. Zum Abschluss treten die Teams mit ihren selbst gebauten Fahrzeugen auf einer 50 Meter langen Rennbahn gegeneinander an.

Gemeinsam ausprobieren und Lösungen finden
Im Mittelpunkt steht nicht das perfekte Ergebnis. Auch Versuche, die zunächst nicht funktionieren, gehören zum Konzept der Ausstellung.
Gemeinsam sollen die Kinder Fehler erkennen, neue Lösungen entwickeln und erleben, wie technische Verbindungen zusammenspielen. Der Weg zur Lösung ist dabei ebenso wichtig wie das fertige Ergebnis.
Industriegeschichte zum Anfassen
Die „Maschinen-Minis“ stellen zugleich einen Bezug zur Chemnitzer Industriegeschichte her. Die Kinder erfahren, wie sich Maschinen von der Dampfmaschine bis zu heutigen Antriebstechnologien entwickelt haben.
Historische Zusammenhänge werden mit praktischen Aufgaben verbunden. Für euch bedeutet das: Der Museumsbesuch ist nicht nur eine Ausstellungstour, sondern ein aktives Ferienangebot.
Neugier auf Technik wecken
Das Industriemuseum möchte mit der Ausstellung Freude an Technik, am Experimentieren und am gemeinsamen Lernen vermitteln. Die Kinder sollen erleben, dass Technik weder unverständlich noch langweilig sein muss.
Ob daraus später eine dauerhafte Begeisterung für technische Themen entsteht, bleibt offen. Die „Maschinen-Minis“ schaffen jedoch einen Raum, in dem Neugier ausdrücklich erwünscht ist und Kinder eigene Ideen entwickeln können.
Redaktion Kind+Kegel · 21.07.2026
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