Dresden NEWS

6. Dresdner Stummfilmtage open air

PR · 14.06.2021

Mi 14. Juli 2021 | 21 Uhr | Museumshof
Im Kampf mit dem Berge (D 1921, R:Arnold Fanck, 74 Min.)
In Kooperation mit der Dresdner Philharmonie als Special zum 100-jährigen Filmjubiläum
Musik: UA Matthias Hirth (Electronic und Keys)
Dittmar Trebeljahr (Klarinette)
Hanno Femlthaus (Viola)
Der Dokumentarfilm trägt den Untertitel In Sturm und Eis. Eine Alpensymphonie. Passend, denn mindestens genauso imposant wie seine gewaltigen Bilder ist die von Paul Hindemith komponierte Filmmusik. Die dramatische Besteigung des 4500 Meter hohen Lyskamms durch die Skiläufer Hannes Schneider und Ilse Rohde wird nicht nur untermalt, sondern zu einer Ode an die landschaftliche Schönheit und den menschlichen Mut angehoben. Zum 100-jährigen Jubiläum wird es ein Spezial-Live-Soundtrack zwischen Elektronik und Akustik geben, welcher Bezug auf die Originalmusik von Hindemith nimmt.
Eintrittspreis: 8/7 €

Do 15. Juli 2021 | 21 Uhr | Museumshof
Der Mann mit dem schiefen Mund
und Sherlock Jr. (GB,R: Maurice Elvey, 1921, USA, R: Buster Keaton, 1924, 90 Min.)
Stimme: Stummfilmerzähler Ralph Turnheim
Der Mann mit dem schiefen Mund (1921)
Sherlock Holmes ist auf der Suche nach dem Vermissten Neville St. Clair. Zuletzt wurde er in einer Opiumhöhle gesehen und ist seitdem spurlos verschwunden. Ein Bettler mit entstellter Lippe ist der einzige Zeuge.
Sherlock Jr. (1924)
Filmvorführer Buster steigt im Traum in die Filmleinwand und löst dort als Meisterdetektiv den Fall.
Eintrittspreis: 8/7 €

Frei 16. Juli 2021 | 21 Uhr | Versöhnungskirche Striesen
100-jähriges Filmjubiläum
Der müde Tod (D 1921, R: Fritz Lang, 98 Min))
Musik: Michael Vetter (Orgel)
Eine Geschichte von Liebe und Tod, Schicksal und Opfertum. Als eine junge Frau ihren Mann an den Tod verliert, setzt sie alles daran, ihn zurückzubekommen. Langs Meisterwerk verzaubert und berührt gleichermaßen.
Eintrittspreis: 10 €


Sa 17. Juli 2021 | 11 Uhr | Museumskino
Stummfilme für Kinder
Musik: Tomasz Skulski (Saxophon)
Das Kinderprogramm führt kleine Cineast:Innen in die fantasievolle Welt der Animationsfilme. Es werden Werke unterschiedlicher Machart gezeigt und am Saxophon live von Tomasz Skulski vertont. Zu sehen sind Filme aus dem Archiv der DEFA-Stiftung, u.a. „Alarm im Kasperletheater“ und „Der Wolf und die sieben Geißlein“
Eintrittspreis: Kinder bis 12 Jahre frei, Erwachsene: 5 €

Sa 17. Juli 2021 | 21 und 22 Uhr | Museumshof
Ein Film – zwei unterschiedliche Filmmusiken
Der Untergang des Hauses Usher (FR 1928, R: Jean Epstein, Gesamtlänge: ca. 120 Min.)
Musik: UA Richard Siedhoff (Klavier) I Matthias Hirth (electronic und keys)
Ein musikalisches Experiment! Zwei verschiedene Live-Filmmusiken werden nacheinander zu hören sein. Erleben sie selbst, wie sehr die Musik die Wirkung eines Films beeinflussen kann.
Ein Mann wird von seinem alten Freund Roderick Usher – der Hausherr eines verfluchten Landsitzes – um Hilfe gebeten: seine Frau Madelaine ist schwer krank und scheint immer schwächer zu werden. Ob Rodericks obsessives Malen von Portraits seiner Gattin etwas mit ihrem Zustand zu tun hat? Jean Epstein setzt Edgar Allen Poes Kurzgeschichte in eindrucksvolle, furchteinflößende Bilder um. Mit Techniken wie Zeitlupe, Tiefenschärfe und Überblendung gelingt es dem Avantgardisten, psychologisch interessante Portraits der Hauptfiguren zu schaffen.
Eintrittspreis: 8/7 €

So 18. Juli 2021 | 21 Uhr | Museumshof
Das neue Babylon (RU 1929, R: Leonid Trauberg, Grigori Kosinzew, 93 Min.)
In Kooperation mit Kino im Kasten
Musik: Søjus1, Simon Arnold und Ralf Müller (Synthesizer und Schlagzeug)
Vor dem Hintergrund der Niederschlagung der Pariser Kommune 1871 erzählt der Film die Geschichte von Louise und Jean, deren Liebe in Zeiten des offen ausgetragenen Klassenkampfes keine Chance hat. Das Regie-Duo Kosinzew & Trauberg entwickelte eine einzigartige Filmästhetik mit einer radikalen Montage, deren experimenteller Charakter die glättenden Eingriffe der Zensur vergessen macht.


Reservierung für alle Filmveranstaltungen: 0351/4887272

 

Filmreihe „Wer ist das Monster?“

begleitende Filmreihe zur Ausstellung in den Technischen Sammlungen „Wolke 8“

Fr 30. Juli, 21 Uhr, Innenhof

Godzilla (Japan 1954, R: Ishiro Honda) Ein prähistorischer Saurier wird durch atomare Tests aufgeschreckt und beginnt, Tokio in Schutt und Asche zu legen. Klassischer Monster- und Katastrophenfilm.

Eintrittspreis: 6/5 €, Sa 31. Juli, 21 Uhr, Innenhof Formicula/Them (USA 1954, R: Gordon Douglas) Bei Atomversuchen in der Wüste von New Mexico wird radioaktive Strahlung freigesetzt – mit mörderischen Folgen. Zu gewaltigen Monstern mutierte Ameisen ziehen eine Schneise der Verwüstung durch die ganze Region. Eintrittspreis: 6/5 €,

Fr 6. August , 21 Uhr, Innenhof

Koyaanisqatsi (USA 1982, R: Godfrey Reggio) - 6. August , 21 Uhr Ein Experimentalfilm, der sich mit dem Eingriff des Menschen in die Natur und zivilisationskritisch mit der menschlichen Lebensweise beschäftigt. Der Film besteht ausschließlich aus aneinandermontierten assoziativen Zeitlupe- und Zeitraffer-Bildsequenzen von Stadt- und Naturlandschaften und lebt wesentlich von der von Philip Glass komponierten und exakt auf die Bilder zugeschnittenen Musik.

Eintrittspreis: 6/5 €,

Sa 7. August, 21 Uhr, Innenhof

Die Epoche des Menschen (Kanada 2018, R: Jennifer Baichwal, Nicholas De Pencier, Edward Butynsky)) Was machen wir mit unserer Welt? Dieser kanadische Dokumentarfilm gibt eine drastische Antwort: Wir beherrschen, verändern und zerstören sie. Er öffnet uns die Augen dafür, "was passieren muss, um unsere Erde bewohnbar zu erhalten und die Umwelt vor uns zu schützen", sagt der Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke, der die deutsche Fassung spricht. Eintrittspreis: 6/5 €, Frei 13. August, 21 Uhr Stalker (UdSSR 1979, R: Andrej Tarkowski,)- 13. August, 21 Uhr Ein ästhetisches Meisterwerk, jenseits des tradierten Erzählkinos und gängiger Genrevorgaben angesiedelt. Apokalyptische Stimmungen werden in eine Zukunft reflektiert, in der die Zivilisation die Natur vernichtet hat und die menschliche Seele angegriffen ist Eintrittspreis: 6/5 €,

Sa 14. August, 21 Uhr

Beasts of the Southern Wild (USA 2012, R: Benh Zeitlin) Oscarnominiertes Spielfilmdebüt des Regisseurs und studierten Soziologen Benh Zeitlin.

Hushpuppy, ein sechsjähriges Mädchen, zeigt uns die Welt durch ihre Augen beim Versuch im überfluteten Land zu überleben und den erwachten prähistorischen Monstern standzuhalten.

Eintrittspreis: 6/5 €,

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