Annotopia auf Schloss Augustusburg
alle Bilder: Sachsen Fernsehen
Annotopia erstmals in Sachsen
Rasante Schnecken, wilde Tierwesen, Piraten, Prinzessinnen und eine Hutmacherin wie aus einer Fantasiewelt: Auf Schloss Augustusburg war vieles zu sehen, was sonst eher in Büchern, Filmen oder Spielen vorkam. Zum ersten Mal war das Festival Annotopia in Sachsen zu Gast und verwandelte die historische Anlage in eine große Bühne für Fantasie, Kreativität und Abenteuer.
Das Festival brachte unterschiedliche Welten zusammen. Mittelalter, Steampunk, Dinosaurier, Zauberei, Piraten, Science-Fiction und bekannte Fantasy-Anklänge standen hier nicht getrennt nebeneinander, sondern begegneten sich auf einem Gelände. Genau dieser Mix machte den besonderen Charakter der Veranstaltung aus.
Ein Festival für verschiedene Generationen
Für Familien war Annotopia vor allem deshalb interessant, weil das Festival nicht nur auf eine bestimmte Altersgruppe ausgerichtet war. Kleine Prinzessinnen, kostümierte Erwachsene, Fantasy-Fans und neugierige Besucher trafen hier gleichermaßen aufeinander. Viele Gäste kamen in aufwendig gestalteten Kostümen, andere schauten sich das Spektakel zunächst ohne Verkleidung an.
Der Veranstalter beschrieb Annotopia als Ort, an dem verschiedene Szenen und Interessen zusammenkamen. Was auf den ersten Blick chaotisch wirken konnte, war in einzelne Bereiche gegliedert. Auf den Plätzen, vor den Bühnen und in den Lagern entstand daraus ein buntes Gesamtbild, bei dem Akzeptanz und Offenheit eine wichtige Rolle spielten.

Kostüme, Lager und Begegnungen
Ein großer Teil des Festivals lebte von den Menschen, die mit ihren eigenen Ideen anreisten. Viele arbeiteten monatelang an Kostümen, Rüstungen, Flügeln oder Zauberstäben. Dadurch wurde Annotopia nicht nur zu einer Veranstaltung zum Anschauen, sondern auch zu einem Ort des Mitmachens.
Händler, Künstler, Bands und verschiedene Gruppen prägten das Gelände. Besucher konnten Musik erleben, durch Lager laufen, mit Darstellern ins Gespräch kommen oder einfach die Atmosphäre aufnehmen. Auch besondere Programmpunkte wie Kostümwettbewerbe gehörten zum Festival.
Schlosskulisse traf Popkultur
Schloss Augustusburg bot für Annotopia eine besondere Kulisse. Die historische Umgebung passte nach Einschätzung des Event-Managements gut zu den verschiedenen Fantasiewelten, weil viele davon mit Geschichte, Zukunftsbildern oder märchenhaften Motiven arbeiteten.
Zugleich blieben die Museen des Schlosses geöffnet. Damit konnten Besucher nicht nur das Festivalgelände erleben, sondern auch die Geschichte des Schlosses kennenlernen. Für die Veranstalter war das ein Weg, Kultur lebendig und zugänglich zu machen.
Fantasie als Familienausflug
Annotopia zeigte, wie vielfältig ein Familienausflug sein konnte. Wer sich auf die Atmosphäre einließ, entdeckte Musik, Kostüme, kleine Geschichten und viele ungewöhnliche Begegnungen. Für Kinder konnte das Festival wie ein Spaziergang durch eine Fantasiewelt wirken, für Erwachsene wie eine kurze Auszeit vom Alltag.
Ob mit eigenem Kostüm oder ohne: Auf Schloss Augustusburg ging es vor allem darum, einzutauchen, zu staunen und verschiedene Welten nebeneinander zu erleben. Für ein Wochenende wurde das Schloss zu einem Ort, an dem Fantasie sichtbar wurde.
Redaktion Kind+Kegel · 15.06.2026
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