Kindergeburtstag

Low-Budget-Kingergeburtstag

Maria Grahl (mg) · 26.04.2018

fotolia.com/tobilander

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Noch nie gab es so viele Angebote für Kindergeburtstagsfeiern. Und ständig kommen neue dazu. Doch nicht jeder Geldbeutel gibt es her, diese Angebote auch nutzen zu können. Davon einmal abgesehen, haben Kinder gar nicht unbedingt den Anspruch, außer Haus feiern zu müssen und freuen sich auch über „einfache“ Geburtstagsfeiern.

Darüber unterhielten wir uns bei Kind+Kegel, als wir dieses Heft planten. Zwangsläufig kam die Frage auf: „Wie feiert ihr eigentlich die Geburtstage eurer Kinder?“ Das Ergebnis war: Immer anders und immer schön. Mal mit einem größeren, mal mit einem ganz kleinen Budget. Hier erfahrt ihr die persönlichen Highlights unseres Teams:


Birgit: Die Indianer-Fete
Ein Highlight war der vierte Geburtstag meiner großen Tochter. Wir wohnten damals in einer Wohnung in Berlin und das Kind hatte sich eine Indianer-Feier in den Kopf gesetzt. Erst fragte ich mich, wie wir das so umsetzen sollen. Aber meine Tochter hatte Dank ihrer blühenden Phantasie eine Lösung für alle Fragen. Das Lagerfeuer war ein einfacher Kissenberg in der Mitte des Wohnzimmers. Im Kinderzimmer richtetet wir eine Bärenhöhle her. Die Kinder kamen
verkleidet und spielten den ganzen Tag ausgelassen. Ich musste sie gar nicht großartig anleiten. Die meisten Ideen kamen ihnen von selbst. Die Indianer-Feier war eine der einfachsten Geburtstage, die wir je gefeiert haben. Sie ist uns allen aber auch nachhaltig in Erinnerung gebliebenen.



Kathrin: Raus ins Grüne
Ich bin kein Mensch, der gern alles im Vorfeld durchplant und weiß, dass Kinder ohne Anleitung mitunter viel besser spielen. Daher gehen wir meistens raus ins Grüne und lassen den Dingen ihren Lauf. Mit meinem Sohn, der im November Geburtstag hat, nehme ich allerdings tatsächlich sehr gern Indoor-Angebote wahr. In sein Kinderzimmer passen nicht so viele Kinder und wenn es zeitig dunkel wird und es kalt und nass ist, macht auch die schönste Schnitzeljagd nicht so viel Laune. Viel Spaß hatten wir allerdings einmal bei einer Schnitzeljagd über einen alten Friedhof. Keine Ahnung, ob das so erlaubt ist, aber die Kinder fanden es ganz toll.




Conny: Schatzsuche im Großen Garten
Ich habe mir selbst Schatzsuchen ausgedacht, die wir im Großen Garten spielten. Als meine Kinder noch kleiner waren, habe ich die Rätsel natürlich nicht so schwer gemacht. Aber mit jedem Lebensjahr kam ein
Schwierigkeitsgrad hinzu. Einmal versteckte ich den Schatz unter Wasser. Das fanden die Kinder natürlich Oberklasse. Wenn uns der Hunger überkam, schlugen wir einfach ein kleines Lager auf und picknickten.



Maria: Die Piñata-Tradition
Das erste Mal kauften wir eine Piñata zum vierten Geburtstag meiner Tochter. Nachdem wir mit den üblichen Spielen –
Topfschlagen, Eierlaufen, Blinde Kuh – fertig waren, führten wir das Geburtstagskind und die Gäste in unseren Hof nach draußen, in dem wir zwischenzeitlich heimlich an einen Baum die Piñata gehängt hatten. Eigentlich wird die Piñata ja mit verbundenen Augen zerschlagen, um an die Süßigkeiten zu kommen. Da die Kinder aber alle noch recht klein waren, ließen wir das Tuch weg. Es dauerte ziemlich lange, bis die Kinder die Papp-Truhe kaputt bekommen hatten.
Der folgende Süßigkeitenregen war das Highlight. Wir teilten den Schatz anschließend gerecht auf und jedes Kind durfte den Süßkram in kleinen Geschenktüten mit nach Hause nehmen. Seit diesem Geburtstag sind vier Jahre vergangen. Die Piñata ist seitdem aber zur Tradition geworden. Egal, was wir sonst an dem Ehrentag veranstalten: der Süßigkeitenschatz gehört dazu. Er sieht nur jedes Jahr anders aus.

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