Kalli und Karla hinter den Kulissen

Live-Tetris in der LAGERBOX Dresden

Tim Simon (ts) · 25.09.2018

Illustration: Robert Reinhold

Illustration: Robert Reinhold

Wenn Mama oder Papa zu uns sagen: „Kalli und Karla: aaaaaufräumen!“ – dann kommen die Sachen wohin? Na in unsere Spielzeugkisten. Aber was ist, wenn man sooo viel Kram hat, dass der nicht mehr in das Kinderzimmer passt? Oder in die ganze Wohnung? Oder das Haus? Dann? Stellt man es bei Oma und Opa unter, gute Idee! … oder bei Freunden. Wenn die aber auch alle keinen Platz mehr haben, dann gibt es z. B. die LAGERBOX auf der Hamburger Straße 40. Und die haben wir uns zeigen lassen.

 

Was ist LAGERBOX?

Eigentlich müsste es 'die Lagerboxen' heißen, denn LAGERBOX ist riesig. Verteilt auf sechs Etagen gibt es in dem LAGERBOX-Haus 1.300 große und kleine Lagerboxen. In fast jedem Haus gibt es in jeder Etage Wohnungen. In der LAGERBOX eben jede Menge Boxen. Die Boxen haben unterschiedliche Größen. Je nach Rauminhalt. Die kleinste hat einen Kubikmeter. Ist also einen Meter breit, einen Meter lang und? Logo einen Meter hoch. Da geht z.b. das Schaukelpferd von Karla rein. Oder mein Laufrad. Oder Mamas und Papas Aktenordner. Es gibt aber auch zehn Quadratmeter große Lagerboxen und sogar welche, die fünfundzwanzig Quadratmeter groß sind. Die sehen dann schon aus wie ein großes Zimmer.

Wer braucht sowas?

Jeder, der nicht genug Platz hat, um alles unterzubringen. Wenn wir, Kalli und Karla zum Beispiel, noch ein  Geschwisterchen bekommen, braucht das was? Platz und am besten ein eigenes Zimmer. Dann muss Papa vielleicht sein Arbeitszimmer räumen. Aber wo kommen dann seine Aktenordner hin? Na in die LAGERBOX. Oder wohin mit der Modelleisenbahn? Die Platte nimmt viel zu viel Platz weg, aber weggeben wollen wir sie auch nicht. Im Keller können wir sie nicht unterstellen, da riecht es immer so muffig und der ist auch nicht ganz trocken. In der LAGERBOX ist es immer trocken und sauber.

Was lagern die Leute da so?

ALLES. Von ein paar Aktenordnern in der kleinen LAGERBOX bis hin zu ganzen Wohnungen, also alle Möbel, alle  Klamotten und so weiter. Was nicht rein darf, sind z.B. Tiere, logisch. Aber auch Lebensmittel haben da nichts zu suchen, auch Pflanzen nicht. Übrigens: Fragt mal Mama oder Papa, wie groß eure Wohnung ist! Um alles, was da drin steht, in eine Box zu packen, braucht ihr etwa 10 Prozent. der Wohnfläche in Kubikmetern. Also ist eure Wohnung 65 Quadratmeter groß, reichen fünf bis sechs Kubikmeter LAGERBOX.


Wie komm ich an das Zeug ran?


Fast rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Die LAGERBOX hat von 6 bis 23 Uhr geöffnet. Rein kommt man entweder mit einem Chip oder einem Zahlencode. Da kommt also sonst niemand rein. Die Gänge und Boxen sind auch  Videoüberwacht.

Was kostet das?

Das hängt davon ab, wie groß die LAGERBOX ist. Geht los bei knapp zehn Euro im Monat. Und echt praktisch: Um die eigenen Sachen in die Box zu bringen, braucht man keinen extra Umzugswagen, den kriegt man von LAGERBOX gestellt. Je nachdem wie viele Sachen ihr habt, ist das dann so wie das Spiel Tetris – nur in 3D.

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